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Finanzordnung des Kreissportbundes Oder-Spree e.V.

 

Beschlossen auf dem Gründungssporttag des KSB Oder-Spree am 08. Januar 1994 in Bad Saarow.
Geändert auf dem Kreissporttag des KSB Oder-Spree am 24. März 2000 in Beeskow.
Geändert auf dem Kreissporttag des KSB Oder-Spree am 19. März 2004 in Beeskow.
Geändert auf der Mitgliederversammlung des KSB Oder-Spree am 20. März 2009 in Beeskow.          

 

§ 1 - Grundsätze

  1. Der KSB ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu führen, d.h., die Aufwendungen müssen im wirtschaftlichen Verhältnis zu den finanziellen Möglichkeiten stehen.

     

  2. Die Mittel des KSB dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke, unter Beachtung der Nichtgefährdung der Anerkennung als gemeinnütziger Verein, verwendet werden. Vereine/Verbände dürfen über den KSB, einschließlich Sportjugend, nur gefördert werden, wenn neben den für die Aufnahme erforderlichen Unterlagen ein gültiger Freistellungsbescheid des zuständigen Finanzamtes in der Geschäftsstelle des KSB vorliegt.

§ 2 - Finanzwirtschaft

Grundlage für die Verwendung der Mittel bildet der Haushaltsplan des KSB, der vom geschäftsführenden Vorstand zu erarbeiten und vom Kreissporttag/Mitgliederversammlung zu bestätigen ist.

§ 3 - Haushaltsplan

  1. Der Haushaltsplan ist für die Zeit eines Rechnungsjahres (Kalenderjahr) zu erarbeiten.

     

  2. Der Haushaltsplan ist ein Einnahmen und Ausgaben zu gliedern. "Ist"-Zahlen und Ansätze des Vorjahres sind zum Vergleich anzugeben.

     

  3. Einnahmen und Ausgaben sind in voller Höhe und voneinander getrennt zu veranschlagen. Dabei dürfen von den Einnahmen vorweg keine Ausgaben und umgekehrt von den Ausgaben keine Einnahmen abgesetzt werden.

  4. Die Ausgaben sind so zu planen, dass sie von den Einnahmen gedeckt werden.

     

§ 4 - Verwaltung der Finanzmittel

  1. Alle Finanzgeschäfte des KSB mit Außenstehenden werden über die Gesamtkasse abgewickelt.

  2. Die Geschäftsstelle verwaltet die Gesamtkasse.

     

  3. Zahlungen werden von der Geschäftsstelle nur geleistet, wenn sie nach § 7 dieser Finanzordnung ordnungsgemäß ausgewiesen sind und im Rahmen des Haushaltsplanes noch ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen.

     

§ 5 - Jahresabschluss

  1. Im Jahresabschluss müssen alle Einnahmen und Ausgaben des KSB für das abgelaufene Geschäftsjahr nachgewiesen werden. Im Jahresabschluss muss eine Schulden- und Vermögensübersicht enthalten sein.

  2. Der Jahresabschluss ist von den gewählten Kassenprüfern zu prüfen. Die Kassenprüfer sind berechtigt, regelmäßig und unangemeldet Prüfungen durchzuführen.

     

  3. Die Kassenprüfer überprüfen die Einhaltung der Finanzordnung.

     

  4. Der Jahresabschluss wird schriftlich den Delegierten des Kreissporttages/der Mitgliederversammlung im I. Quartal des folgenden Jahres vorgelegt.

     

§ 6 - Erschließung von Finanzmitteln

  1. Die Mitgliedsvereine zahlen an den KSB Beiträge entsprechend der Beitragsordnung.

     

  2. Der KSB beantragt Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln.

  3. Der KSB erschließt Mittel aus Spenden und Sponsoring. Die Finanzmittel sind entsprechend § 1 dieser Finanzordnung zu verwenden.

     

§ 7 - Zahlungsverkehr

  1. Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein Beleg vorhanden sein. Der Beleg muss den Tag der Ausgabe, den zu zahlenden Betrag, die Mehrwertsteuer und den Verwendungszweck ausweisen.

  2. Bei Gesamtabrechnungen muss auf dem Deckblatt die Zahl der Unterbelege vermerkt sein.

  3. Vor der Auszahlung eines Betrages durch die Geschäftsstelle muss der rechtliche Vertreter des KSB die sachliche Richtigkeit der Ausgabe durch seine Unterschrift bestätigen.

  4. Die bestätigten Rechnungen sind der Geschäftsstelle unter Beachtung von Skonto-Fristen rechtzeitig zur Begleichung einzureichen.

     

§ 8 - Eingehen von Verbindlichkeiten

  1. Das Eingehen von Verbindlichkeiten im Rahmen des Haushaltsplanes ist im Einzelfall vorbehalten:

    • dem Vorsitzenden bis zu einer Summe von Euro 500,00

    • dem Vorstand bis zu einer Summe von Euro 5000,00.

    • Die Geschäftsstelle ist berechtigt, Verbindlichkeiten für Sachkosten einzugehen.

       

§ 9 - Inventar

  1. Zur Erfassung des Inventars ist von der Geschäftsstelle in Inventarverzeichnis zu führen. Durch die Sportjugend ist jeweils zum 31. Dezember des abgelaufenen Jahres das Inventarverzeichnis an die Geschäftsstelle des KSB zu übergeben.

     

  2. Es sind alle Gegenstände aufzunehmen, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind.

  3. Die Inventarliste muss enthalten: Anschaffungsdatum, Bezeichnung des Gegenstandes, Anschaffungs- und Zeitwert, Aufbewahrungsort.

     

§ 10 - Ausnahmen

  1. Die Sportjugend bewirtschaftet Zuschüsse für die Jugendarbeit bzw. Jugendabteilungen der Vereine sowie Zuschüsse für eigene Maßnahmen in eigener Zuständigkeit. Hierfür gelten die Beschlüsse ihrer Gremien und der jeweiligen Zuwendungsgeber. Bei der Vergabe und Verwendung dieser und anderer Mittel ist die Satzung des KSB mit ihren entsprechenden Ordnungen einzuhalten.

     

  2. Die Sportjugend übergibt jeweils monatlich bis zum 5. Kalendertag des Folgemonats sämtliche Finanzbelege an den Vorstand des KSB.

     

  3. Die Sportjugend erstellt und übergibt bis zum 25.1. für das vergangene Haushaltsjahr die Jahresrechnung und den Haushalsplan für das laufende Geschäftsjahr an die Geschäftsstelle des Kreissportbundes.

     

§ 11 - Inkrafttreten

Diese Finanzordnung tritt mit Beschluss des Mitgliederversammlung am 20. März 2009 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Finanzordnung vom 19. März 2004 außer Kraft.

 

 

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